bis Di.,12.09.17 ... sollen die Klassensprecher/innen und deren Vertreter/innen
gewählt werden.

 

   

Das Soziale Praktikum- Gelegenheit für ein gemeinwesenorientiertes Engagement

Seit dem Schuljahr 2008/2009 führen wir an unserer Schule ein soziales Praktikum durch. Die Schülerinnen und Schüler der 9. oder 10. Klassen werden zu einem sozialen Einsatz in einer gemeinnützigen Einrichtung für die Dauer von drei Monaten jeweils 1,5 Stunden pro Woche verpflichtet. Der Kontakt mit dieser Einrichtung kann von den Schülerinnen und Schülern selbständig, oder nach einem Beratungsgespräch durch Herrn Oenning hergestellt werden.

Schülerinnen und Schüler, die bereits in einer sozialen Einrichtung tätig sind, z.B. bei der Feuerwehr, beim THW, als Übungsleiter im Sportverein usw., können sich die Zeiten anrechnen lassen. Es genügt, wenn ein zuständiger Mitarbeiter der Einrichtung ihren Einsatz schriftlich bestätigt.

Die Teilnahme an dem sozialen Einsatz wird auf dem Abschlusszeugnis vermerkt. Eine Benotung und Bewertung erfolgt nicht. Wurde das soziale Praktikum schon in Klasse 9 absolviert, erhalten die Schülerinnen und Schüler das Zertifikat am Ende der Klasse 9 und können es den Bewerbungsunterlagen beilegen. Wir sind uns sicher, dass die Bescheinigung bei Arbeitsgebern positiv aufgenommen wird.

Wir haben dieses Projekt bei der Schulkonferenz ausgiebig diskutiert und schließlich mit großer Mehrheit verabschiedet. Wir möchten an unserer Schule den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum sozialen Engagement bieten, damit sie neue Erfahrungen sammeln können. Soziales Engagement trägt nicht unerheblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Untersuchungen zeigen: Wenn man als genau dieselbe Person mit denselben Fähigkeiten und derselben Ausbildung in einem dichten Netzwerk zwischenmenschlicher Kontakter arbeitet, ist man wesentlich leistungsfähiger. In anderen Ländern spricht man auch von convening power, die in sozialen Netzwerken entstehen kann.

Anstoß für das soziale Engagement war ein Zeitungsartikel in der lokalen Presse, in dem die prekäre Personalsituation in der Bücherei des ehemaligen Versöhnungszentrums in Lenkerbeck geschildert wurde. Da können doch unsere Schülerinnen und Schüler aushelfen- das war der erste Gedanke- und bei dieser Gelegenheit auch noch im Unterricht Gelerntes vertiefen- nach diesen Gelegenheiten sucht man immer.

Im Schuljahr 2008/2009 ist das Projekt gestartet. Für uns als Schule ist es weiterhin von Bedeutung, dass auch eine Vertiefung des fachlichen Lernens stattfindet. Wir bemühen uns, Schnittstellen zum Unterricht zu benennen und die Schülerinnen und Schüler lernen im Unterricht Gelerntes in realen Problemkontexten anzuwenden. Beispiel: Schülerinnen und Schüler, die in einer Bibliothek arbeiten und in der Schule das Fach Informatik haben, finden hier die Gelegenheit, eine elektronische Datenbank zu modellieren. Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen und musikalischen Ambitionen können ihre Fähigkeiten in anderen sozialen Kontexten einbringen.

   

Termine

18/19.09.17 BIZ-Besuch
Stufe 9
   
18.9.17
bis 22.9.17
Abschluss-Klassenfahrt
des 10. Jahrgangs
   
02.10.17 beweglicher Ferientag

 

   
© Ernst Immel Realschule in Marl